Seitenleiste

Impressum

ROBERT MALMSTRÖM VERLAG


Die Titelseite


YES!Entity

Wie es begann
Das Prinzip
Die Wahrnehmungskette
Quellen

PROGRAM

Preise
Download

AUSWERTUNGEN

Übersicht


TECHNISCHE ÜBERSETZUNGEN

Preise und mehr


ALLGEMEIN

Datenschutzerklärung
Impressum
Kompetenzen


Nur technisch notwendige Cookies
© 2019 - 2022 Robert Malmström

Die Wahrnehmungskette

Eine Wahrnehmung beginnt damit, dass eine Entität ein oder mehrere Sinnesorgane reizt. Nach verschiedenen Prozessen im Gehirn können wir eine Beschreibung der Entität "in unseren eigenen Worten" formulieren.

Wir sollten immer darauf achten, dass es uns bewusst ist, was definiert wird. Ist es eine Entität, die in Form eines komplexen Symbols (Gefühl, Bezeichnung, ein Ausdruck oder ein Wort) wahrgenommen wird, oder werden unsere Sinnesorgane einem Reiz ausgesetzt?

Die Theorie hinter YES!Entity basiert auf der wissenschaftlichen Arbeit von John Raymond Smythies und Ulric Neisser.

  • John Raymond Smythies; "Analysis Of Perception: Kapitel 1 The representative theory of perception, "causal chain of perception and action", 19561)
  • Ulric Neisser2); "Cognition and Reality: Principles and Implications of Cognitive Psychology", 19763)

Im Falle von Smythies ”causal chain of perception and action” spricht man im deutschen Sprachraum von einer sogenannten Wahrnehmungskette4). Diese Wahrnehmungskette ist ein Modell der Funktionen, die zusammen einen Prozess bilden, der darauf spezialisiert ist, unsere sich verändernde und beeinflussbare Erfahrung der Umwelt mit der stabilen, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens unveränderlichen Umwelt zu vergleichen, die wir erleben. Die Kette besteht aus sechs Gliedern oder Teilprozessen, die den nächsten Teilprozess und alle Arten von Wahrnehmungen in einer festen Reihenfolge beeinflussen. Es handelt sich im Prinzip um einen geschlossenen Prozess, da der letzte Teilprozess, die Aktivität oder Handlung, die Aufmerksamkeit wieder auf dieselbe Entität oder die Erfahrung dieser Entität richten kann.

Das heißt: Wir vergleichen das, was wir erleben, mit dem, was wir gesehen, gehört, gefühlt oder anderweitig wahrgenommen haben, bis sich diese erlebten "Bilder" im Verhältnis zueinander stabilisieren. Mit anderen Worten, ein iterativer Prozess, bei dem wir am Ende entweder "unseren Sinnen" und/oder "unseren Erfahrungen" glauben!

Individueller Prozess - die Wahrnehmungskette

Meine Erfahrung mit Lernen und Wissensumwandlung spiegelt sich sehr gut in der Gliederung der Wahrnehmungskette wider. Man kann jeden Teil des Prozesses mit zunehmender Auflösung betrachten und sehen, wie der einzelne Prozess im Detail beeinflusst wird. Mit diesem Modell der Wahrnehmungskette kann man den individuellen Prozess ständig verbessern, den Blick und die Aufmerksamkeit schärfen und das Rauschen der Werbung, der Nachrichten, der Politiker und der aktuellen Situation bewusst herausfiltern, wenn sich neue Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse ergeben.

Unbewusster Teil - Wahrnehmung

Bei der Wahrnehmung werden Reize in Form von Energien unterschiedlicher Art (z. B. Licht, Schall, Druck, Wärme etc.) direkt in die Sinnesorganen in neuronale Signale umgewandelt, die dann vom Gehirn interpretiert werden können. Das Gehirn verarbeitet diese neuronalen Signale durch Filterung, Hemmung, Konvergenz, Divergenz, Integration, Summation und zahlreiche Top-down-Prozesse.

Bewusster Teil - Kognition

Mit der Wahrnehmung werden wir uns eines Reizes bewusst. Genau an dieser Stelle nehmen wir die Entität wahr! Es wird zur Kognition. Durch Wiedererkennung können Prozesse wie Erinnern, Kombinieren, Identifizieren, Assoziieren, Zuordnen und Urteilen zu einem Verständnis des Wahrgenommenen führen und die Grundlage für weitere Reaktionen bilden. Wenn eine Wiedererkennung mit einer Erinnerung verknüpft ist, kann diese Gedächtnisspur, die neue Beschreibung und die wahrgenommene Entität nacheinander betrachtet werden. So wird die Beschreibung immer besser, bis kein Unterschied mehr zwischen der erlebten Entität und ihrer Beschreibung zu erkennen ist.In jedem Fall endet das Ergebnis mit einer Handlung. Wir wiederholen den Prozess vom Reiz bis zur Wiedererkennung noch einmal und fokussieren oder lenken unsere Aufmerksamkeit auf etwas, das wir bei der ersten Überprüfung ignoriert oder übersehen haben, oder wir gehen zur Beschreibung oder Definition über. Der einzelne Prozess ist umkehrbar, da sich die Entität und die Beschreibung einfach spiegeln. Es gibt ein übersichtliches Feedbacksystem! All dies geschieht automatisch und ist eine sehr wichtige Voraussetzung für alle Lernprozesse und die normale Entwicklung des Sprachverständnisses. Diese persönliche Beschreibung oder Definition ist ab diesem Moment Teil unseres intellektuellen Universums.

de/ccp.txt · Zuletzt geändert: 2022/01/17 10:31 (Externe Bearbeitung)

Seiten-Werkzeuge